Akira
Worum geht es?
Neo-Tokyo, im Jahr 2019. Einunddreißig Jahre zuvor hat eine gewaltige Explosion Tokio ausgelöscht und den Dritten Weltkrieg ausgelöst. Auf künstlichen Inseln in der Bucht ist eine neue Megastadt entstanden – glitzernd, überbaut und innerlich verrottet. Die Regierung ist korrupt, das Militär drängt an die Macht, religiöse Sekten sammeln Verzweifelte ein, Demonstranten liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei, und die Olympischen Spiele sollen in wenigen Monaten den Neubeginn feiern. Die Baustelle des Stadions steht leer.
Mitten in dieser Stadt fährt eine Gruppe Jugendlicher aus einer Berufsschule nachts Motorradrennen gegen eine rivalisierende Gang. Ihr Anführer ist Shōtarō Kaneda, laut, großspurig und Besitzer einer knallroten Maschine, die längst zur Ikone geworden ist. Zu seiner Clique gehört Tetsuo Shima, sein Freund seit Kindertagen im Waisenhaus – kleiner, unsicherer, immer der, dem geholfen werden muss.
Bei einem dieser Rennen stürzt Tetsuo über einem seltsamen, greisenhaft aussehenden Kind, das plötzlich auf der Straße steht. Das Militär greift zu, bringt beide fort – und in Tetsuo beginnt etwas zu erwachen. Was folgt, ist gleichzeitig eine Verfolgungsjagd durch eine sterbende Stadt und die Geschichte einer Freundschaft, die daran zerbricht, dass einer der beiden zum ersten Mal im Leben Macht bekommt.
Steckbrief
| Titel | Akira |
| Originaltitel | Akira (アキラ) |
| Jahr | 1988 (Japan-Kinostart: 16. Juli 1988; Deutschland: 9. Mai 1991) |
| Studio | Tokyo Movie Shinsha (TMS) |
| Regie & Drehbuch | Katsuhiro Otomo |
| Vorlage | Manga von Katsuhiro Otomo, Young Magazine (Kodansha), 1982–1990 |
| Musik | Shōji Yamashiro / Geinoh Yamashirogumi |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Sprecher (jap.) | Mitsuo Iwata (Kaneda), Nozomu Sasaki (Tetsuo), Mami Koyama (Kei) |
| Genre | Cyberpunk, Science-Fiction, Dystopie, Body Horror |
| Altersempfehlung | FSK 16 – deutliche Gewaltdarstellung |
| Verfügbar in Deutschland | Blu-ray, DVD und 4K-UHD bei LEONINE Anime; Stream bei Crunchyroll, Kauf bei Amazon Video und Apple TV; Manga bei Carlsen |
Die Geschichte im Detail
Achtung, ab hier folgen Spoiler bis zum Ende des Films. Wer Akira noch nicht gesehen hat, springt am besten zum nächsten Abschnitt.
Tetsuo landet in einer militärischen Forschungseinrichtung unter Leitung von Oberst Shikishima. Dort trifft er auf drei Kinder mit faltiger, blau angelaufener Haut – Kiyoko, Takashi und Masaru, Überlebende eines jahrzehntealten Experimentprogramms. Die Regierung hat versucht, latente psychische Kräfte im Menschen künstlich zu wecken. Nummer 26 dieses Programms trug den Namen Akira, und sein Erwachen im Jahr 1988 war jene Explosion, die Tokio auslöschte. Es war keine Bombe. Es war ein Kind.
Die Behandlung weckt in Tetsuo dieselbe Fähigkeit, und zwar in einem Tempo, dem sein Verstand nicht folgen kann. Zum ersten Mal ist er nicht der Schwächere. Er beginnt, seine alte Gang zu terrorisieren, tötet, reißt sich Zugang zu Drogen aus dem Labor und richtet immer schwerere Zerstörung an, während sein Körper unter der Belastung zusammenbricht. Kaneda, der ihn zurückholen will, verbündet sich mit der Widerstandskämpferin Kei, die ihrerseits an die Reste von Akira herankommen möchte.
Tetsuo findet heraus, wo Akira aufbewahrt wird: nicht als Person, sondern als Sammlung tiefgefrorener Gewebeproben, gelagert unter der Baustelle des Olympiastadions. Sein Versuch, ihn zu erwecken, endet in einer Katastrophe. Tetsuos Kräfte entgleiten ihm endgültig, sein Körper wuchert zu einer riesigen, kaum noch menschlichen Masse aus Fleisch und Maschinenteilen, die alles in ihrer Nähe verschlingt – eine der verstörendsten Sequenzen, die je animiert wurden.
Die drei Espers erwecken Akira ein letztes Mal. Er öffnet etwas, das man am ehesten als neue Dimension beschreiben kann, und nimmt Tetsuo mit hinein. Neo-Tokyo versinkt ein zweites Mal in einer Lichtkugel. Kaneda überlebt, und in der letzten Einstellung fährt er über die Trümmer, während aus dem Nichts Tetsuos Stimme sagt, er sei Tetsuo. Was genau dort entstanden ist – ein Gott, ein neues Universum, ein Neuanfang –, lässt der Film offen. Der Manga erzählt das deutlich ausführlicher.
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Die wichtigsten Charaktere

Kaneda ist der Held wider Willen, und das ziemlich unheldenhaft. Er prahlt, er flirtet ungeschickt, er hat keinen Plan. Was ihn trägt, ist eine Loyalität, die er selbst nie ausspricht: Er zieht los, um seinen Freund zurückzuholen, auch als längst klar ist, dass davon nichts mehr übrig ist. Otomo hat ihn bewusst als gewöhnlichen Jugendlichen angelegt, nicht als auserwählte Figur.
Tetsuo ist das eigentliche Zentrum des Films. Sein Weg ist keine klassische Verwandlung zum Bösewicht, sondern die Eskalation eines Minderwertigkeitsgefühls. Jahrelang war er der Kleine, dem Kaneda helfen musste – und in dem Moment, in dem er Macht bekommt, richtet er sie zuerst gegen die Menschen, die ihm am nächsten standen. Sein Körper, der ihm entgleitet und ins Monströse wuchert, ist die bildliche Entsprechung dieses Kontrollverlusts.


Kei gehört zur Widerstandsbewegung und wird im Verlauf des Films selbst zum Werkzeug der Espers, die ihre Kräfte durch sie kanalisieren. Im Manga ist ihre Rolle wesentlich größer; der Film musste sie stark zusammenkürzen.
Oberst Shikishima ist die interessanteste Nebenfigur, weil er den Erwartungen nicht entspricht. Er ist Militär, er putscht, er lässt schießen – aber er ist der Einzige im Machtapparat, der das Ausmaß der Gefahr begreift und aus Verantwortungsgefühl handelt, während die Politiker um Posten feilschen.


Die drei Espers sind gealterte Kinder, gefangen zwischen kindlichem Verhalten und einem Wissen, das sie nicht loswerden. Ihre Gesichter gehören zu den beklemmendsten Bildern des Films.
Entstehungsgeschichte
Katsuhiro Otomo, Jahrgang 1954, aufgewachsen in der ländlichen Präfektur Miyagi, hatte sich in den 1970er Jahren mit realistisch gezeichneten Gegenwartsgeschichten einen Namen gemacht. Ab Dezember 1982 erschien Akira in Kodanshas Young Magazine und wuchs bis Juni 1990 auf 120 Kapitel und über 2.000 Seiten an.
Ursprünglich wollte Otomo seinen eigenen Manga gar nicht verfilmen. Als das Angebot kam, ließ er sich nur unter einer Bedingung darauf ein: volle kreative Kontrolle. Diese Forderung ging auf schlechte Erfahrungen bei der Arbeit an Harmagedon zurück. Um das Projekt zu finanzieren, schloss sich eigens ein Konsortium zusammen, das sogenannte Akira Committee – darunter Kodansha, Bandai, Toho, Mainichi Broadcasting System, Hakuhodo, die LaserDisc Corporation und die Sumitomo Corporation. Das Produktionsbudget lag bei rund 700 Millionen Yen, zusammen mit der Werbung bei etwa 1,1 Milliarden Yen. Ob Akira damit tatsächlich der teuerste Anime seiner Zeit war, ist unter Fachleuten umstritten – ungewöhnlich teuer war er allemal.
Das Geld ist auf der Leinwand zu sehen. Über 160.000 Einzelbilder (Cels) wurden gezeichnet, weit mehr, als in Fernsehproduktionen üblich war, was die außergewöhnlich flüssigen Bewegungen erklärt. Otomo bestand außerdem auf einem Verfahren, das im Westen gängig, in Japan aber praktisch unbekannt war: Die Dialoge wurden vor der Animation aufgenommen. Die Sprecher arbeiteten nach Storyboards, und die Animatoren passten die Mundbewegungen anschließend exakt an die Worte an, statt die üblichen schematischen Mundklappen zu zeichnen. Der Film wirkt dadurch bis heute erstaunlich modern.
Die Musik stammt von Shōji Yamashiro – Pseudonym des Wissenschaftlers Tsutomu Ōhashi – und dem Ensemble Geinoh Yamashirogumi, einem Kollektiv aus Laienmusikern. Statt orchestraler Filmmusik entstand eine Klangwelt aus indonesischem Gamelan, japanischem Nō-Gesang und Synthesizern. Der Soundtrack ist einer der Gründe, warum Akira so wenig nach 1980er-Jahren klingt und so viel nach Ritual.
Der Film kam am 16. Juli 1988 in die japanischen Kinos – zwei Jahre bevor der Manga überhaupt zu Ende erzählt war. Otomo musste den Schluss also neu erfinden.
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Historischer & kultureller Hintergrund
Akira lässt sich ohne die japanische Nachkriegsgeschichte kaum verstehen. Otomo hat das selbst so beschrieben: Er wollte eine Geschichte erzählen, die in einem Japan spielt, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg aussah – rivalisierende Regierungsfraktionen, eine Welt im Wiederaufbau, ausländischer politischer Einfluss, eine unsichere Zukunft und eine gelangweilte, rücksichtslose junge Generation, die sich auf Motorrädern Rennen liefert. Akira, sagte er, sei die Geschichte seiner eigenen Jugend, verlegt in die Zukunft.
Der Einstieg des Films macht die erste Ebene sofort deutlich: eine lautlose weiße Kugel, die Tokio auslöscht. Das ist kein beliebiges Katastrophenbild, sondern das japanische Trauma schlechthin. Otomo gehört zur ersten Nachkriegsgeneration – zu denen, die die Bombe nicht selbst erlebt haben, aber mit den Erzählungen ihrer Eltern aufwuchsen. Der Kniff des Films besteht darin, dass die Explosion am Ende gerade keine Waffe ist, sondern ein Kind, an dem Erwachsene herumexperimentiert haben. Die Zerstörung kommt nicht von außen, sondern aus dem eigenen Labor. Wer sich für diese Perspektive interessiert, findet in Barfuß durch Hiroshima die autobiografische Gegenerzählung eines Überlebenden.
Die zweite Ebene ist das Jahr 1968. Otomo war damals Teenager, als in ganz Japan Studenten Universitäten besetzten, sich in den Zenkyōtō-Komitees organisierten und heftige Straßenkämpfe mit der Bereitschaftspolizei lieferten. Diese Bewegung zerfiel Anfang der 1970er, ein Teil radikalisierte sich, der große Rest arrangierte sich mit dem Wirtschaftswunder. Die Demonstrationen in Neo-Tokyo, die Molotowcocktails, die Schilde der Polizei, die schnell schießenden Panzerwagen: Das ist keine erfundene Zukunft, das ist Erinnerung.
Die dritte Ebene sind die Olympischen Spiele. 1964 hatte Tokio die Sommerspiele ausgerichtet – der symbolische Moment, in dem sich Japan aus den Trümmern zurück in die Weltgemeinschaft meldete, begleitet von gigantischen Bauprojekten und dem Start des Shinkansen. Otomo lässt Neo-Tokyo im Jahr 2019 auf die Spiele des Folgejahres zusteuern und zeichnet dabei ein ausgesprochen bitteres Bild: Die Stadt baut ein Prestigestadion, während sie innerlich auseinanderfällt. Geschrieben wurde das in einer Zeit, in der sich in Japan Widerstand gegen die Olympiabewerbung Nagoyas regte. Dass die Spiele tatsächlich 2020 nach Tokio vergeben und dann pandemiebedingt verschoben wurden, verschaffte dem Film Jahrzehnte später eine unheimliche zweite Aktualität – im Frühjahr 2020 landete Akira in Japan in den Social-Media-Trends.
Und schließlich die Wirtschaft. Als der Film entstand, befand sich Japan im Höhepunkt der Bubble Economy: steigende Grundstückspreise, Vollbeschäftigung, nationales Selbstbewusstsein. Otomo zeigte stattdessen Massenarbeitslosigkeit, Verelendung und Aufstände. Das erklärt vermutlich mit, warum der Film in Japan zunächst zurückhaltender aufgenommen wurde als im Westen: Man wollte den Absturz nicht sehen, solange es aufwärtsging. Wenige Jahre später platzte die Blase.
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Bezug zur Gegenwart
Akira hat den Blick des westlichen Publikums auf Anime verändert. Vor 1988 galt japanischer Zeichentrick in Europa und den USA weitgehend als Kinderprogramm; Akira führte einer erwachsenen Zuschauerschaft vor, dass das Medium erzählerisch und handwerklich in einer ganz anderen Liga spielen konnte. In Deutschland hatte das eine besonders konkrete Folge: Der Carlsen Verlag veröffentlichte ab 1991 die Manga-Vorlage – Akira war damit die erste vollständig auf Deutsch erschienene Manga-Serie und der Startpunkt des hiesigen Manga-Booms.
Inhaltlich ist der Film unbequem aktuell geblieben. Er handelt von Institutionen, die eine Technologie entwickeln, deren Folgen sie nicht abschätzen können, und die trotzdem weitermachen, weil andere es sonst tun würden. Er handelt von einem jungen Menschen, dem plötzlich mehr Macht zufällt, als er verarbeiten kann, und von einer Gesellschaft, die ihre Jugendlichen längst aufgegeben hat. Die visuelle Sprache – Neonlicht, Regen, verspiegelte Hochhäuser, Motorradlichtspuren – prägt bis heute das Bild vom Cyberpunk, von Matrix über Stranger Things bis zu unzähligen Musikvideos, die Kanedas Bremsmanöver zitieren.
Manga vs. Anime – die Unterschiede
Der wichtigste Unterschied ist schlicht die Menge. Otomo musste über 2.000 Manga-Seiten auf 124 Minuten eindampfen, und der Film endet inhaltlich etwa in der Mitte der Vorlage.
Im Manga geht die Geschichte nach der zweiten Explosion weiter: Neo-Tokyo zerfällt in Machtblöcke, Tetsuo herrscht als eine Art Gottkönig über das „Große Tokioter Imperium“, eine amerikanische Militärintervention greift ein, und es entsteht eine ausgedehnte Erzählung über Sektenbildung, Hunger und Wiederaufbau. Figuren wie Kei, der junge Sektenführer Lady Miyako und der Esper Kiyoko haben deutlich mehr Raum. Der Film wiederum ist visuell dichter, straffer und in seiner Wirkung härter – er verdichtet, was der Manga ausbreitet.
Wer den Film mochte, sollte den Manga also nicht als bloße Vorlage abtun. Es sind zwei verschiedene Werke mit demselben Ausgangspunkt.
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Für wen geeignet?
Akira richtet sich an erwachsene Zuschauer. Die FSK-16-Freigabe ist verdient: Der Film zeigt drastische Gewalt, und die Verwandlungssequenz im letzten Akt gehört zum Härtesten, was das Genre zu bieten hat. Wer klare Auflösungen braucht, wird mit dem Ende hadern – Akira erklärt nicht, er zeigt.
Empfehlenswert ist er für alle, die sich für Science-Fiction mit politischem Unterbau interessieren, für Animationsgeschichte oder für die Frage, wie ein Land seine eigene Katastrophe in Bilder übersetzt.
Drei Empfehlungen, wenn Akira gefallen hat:
- Ghost in the Shell (1995) – Mamoru Oshiis philosophischer Cyberpunk-Klassiker, ruhiger und gedanklicher, mit ähnlichem Blick auf Körper und Technik.
- Barfuß durch Hiroshima – Keiji Nakazawas autobiografischer Manga über den Atombombenabwurf; die reale Erfahrung hinter Akiras Eröffnungsbild.
- Perfect Blue (1997) – Satoshi Kons Psychothriller, ebenfalls ein Anime für Erwachsene und ebenfalls eine Studie über einen Menschen, der die Kontrolle über sich verliert.
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FAQ
Muss ich den Manga kennen, um den Film zu verstehen?
Nein. Der Film erzählt eine in sich geschlossene Geschichte mit eigenem Ende. Manche Figuren und Zusammenhänge bleiben allerdings knapp, weil sie im Manga ausführlicher entwickelt werden. Wer nach dem Film mehr wissen will, findet dort deutlich mehr Kontext – vor allem zur Zeit nach der zweiten Explosion.
Worauf kann ich Akira in Deutschland streamen?
Der Film ist in Deutschland bei Crunchyroll im Abo verfügbar und lässt sich bei Amazon Video und im Apple TV Store kaufen oder leihen. Als Disc erscheint er bei LEONINE Anime auf DVD, Blu-ray und in einer 4K-UHD-Fassung mit deutschem Ton.
Wer oder was ist Akira eigentlich?
Akira war ein Kind, das in einem staatlichen Forschungsprogramm zur Weckung psychischer Kräfte die Nummer 26 trug. Seine unkontrollierte Entfaltung dieser Kräfte zerstörte 1988 Tokio. Zum Zeitpunkt der Handlung existiert er nur noch als tiefgefrorenes Gewebe, gelagert unter dem Olympiastadion von Neo-Tokyo.
Warum spielt der Film ausgerechnet 2019?
Otomo verlegte die Handlung 31 Jahre in seine eigene Zukunft und ließ Neo-Tokyo auf Olympische Spiele im Folgejahr zusteuern – eine kritische Anspielung auf die Spiele von 1964, mit denen sich Japan aus den Kriegstrümmern zurückmeldete. Dass Tokio tatsächlich die Spiele 2020 erhielt, war Zufall.
Ist Akira für Anime-Einsteiger geeignet?
Bedingt. Handwerklich ist er ein idealer Einstieg, inhaltlich ein anspruchsvoller: dichte Erzählung, wenig Erklärung, drastische Gewalt und ein offenes Ende. Wer Cyberpunk und anspruchsvolle Science-Fiction mag, kann bedenkenlos mit Akira anfangen. Wer leichte Unterhaltung sucht, besser nicht.






