Hamatora

Ein Detektivbüro, das jeden Auftrag annimmt, Ermittler mit übernatürlichen Kräften, Coolness, Lässigkeit und ein Hauch X-Men: Hamatora ist das Richtige für Fans von Detektiv Conan, Iris Zero, Blood Lad oder Get Backers … und könnte sogar Leser von US-Comics für Mangas begeistern.

Big Trouble in Yokohama


Anzeige

Superhirn Nice denkt gar nicht daran, sein gut laufendes Detektivbüro Hamatora zu schließen und an die Akademie zurück zu kehren, nur um langweiliges Zeug zu lernen, das er eh schon perfekt beherrscht. Lieber legt er Gaunern und Verbrechern das Handwerk und macht Yokohama zu einem besseren Ort. Dass er dabei als „Minimum Holder“ übernatürliche Fähigkeiten hat, kommt ihm natürlich zugute. Knifflig wird’s immer nur dann, wenn seine Gegner ebenfalls über solche „Minimum“-Kräfte verfügen. Und das kommt öfter vor, als ihm lieb ist.

HAMATORA THE COMIC © 2014 by Yukinori Kitajima, Yuuki Kodama, Natsu Matsumai/SHUEISHA Inc.
HAMATORA THE COMIC © 2014 by Yukinori Kitajima, Yuuki Kodama, Natsu Matsumai/SHUEISHA Inc.

Multimediale Ermittlungen

Hamatora ist ein medienübergreifendes Projekt, das u. a. unter Federführung von Yuuki Kodama (Autor von Blood Lad) entstanden ist. Der Manga Hamatora startete in Japan Ende November 2013 im Magazin Weekly Young Jump, der Anime wurde ab Januar 2014 bei TV Tokyo ausgestrahlt und das Spiel für Nintendo 3DS im Juli 2014 veröffentlicht. Yuuki Kodama ist an den meisten Projekten verantwortlich beteiligt: Als Zeichner des Mangas sowie als Haupt-Charakterdesigner und Konzept-Entwickler für den Anime. Hamatora wurde außerdem als Game, Theaterstück und als Light Novel umgesetzt.

Kein Wunder, dass Yuuki Kodama sich für solch ein Projekt begeisterte: Er studierte 3D-Animation und arbeitete danach als Regisseur. Das Zeichnen machte ihm jedoch so viel Spaß, dass er sich entschied, Mangaka zu werden. Schon die Illustrationen von Blood Lad erinnern an US-Trickserien wie Powerpuff Girls. Das Projekt Hamatora folgt diesen Vorbildern: Der Anime bedient sich an der satten Farb-Palette der US-Comics und Fans weisen bereits auf Ähnlichkeiten mit den Mutanten aus X-Men hin. Dies drückt sich auch im Originaltitel des Mangas aus, der sich offiziell Hamatora – The Comic nennt, und nicht Hamatora – The Manga.

In Deutschland sind die Abenteuer der Detektei Hamatora bereits bekannt, denn die zwei Staffeln des Animes wurden auf Anime on Demand zwischen Januar und März sowie Juli und September dieses Jahres im Simulcast ausgestrahlt. Der Manga Hamatora erzählt die Vorgeschichte zum Anime und konzentriert sich auf Nice. Dieser arbeitet lieber als Detektiv anstatt zu studieren, während sein Partner Murasaki versucht, ihn wieder an die Uni zu bringen.

Hamatora ist in 3 Bänden abgeschlossen.

Hamatora01

Quelle: KAZÉ