Drei neue Simulcast-Titel auf Anime on Demand

Daimidaler: Prince v.s. Penguine Empire

Die Geschichte handelt von dem Oberschüler Koichi Madanbashi, der über sogenannte Hi-ERo Partikel verfügt – eine Kraft, die es ihm erlaubt, den Riesenroboter Daimidaler zu lenken. Mit Hilfe der geheimnisvollen Organisation Prince Beauty Parlor muss er für die Menschheit in den Kampf gegen das Reich der Pinguine ziehen.


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Daimidaler: Prince v.s. Penguine Empire ist die Anime-Adaption des gleichnamigen Mangas von Asaki Nakama (Kadokawa).

Der Anime verspricht eine Fülle an weiblichen Reizen, denn Regie, Character Design und Animation Production sind mit denselben Köpfen besetzt, wie schon bei Highschool DxD (TV-Serie ab Herbst 2014 bei KAZÉ).

Daimidaler
(c) FUNimation

In Japan startete die Serie am Sonntag, den 5. April um 19:30 Uhr (japanische Zeit) beim Sender AT-X. Die Serie umfasst 12 Episoden. In Deutschland startet die Serie am 23. April 2014 um 15:00 Uhr mit den ersten 3 Folgen auf Anime On Demand. Ab der Folge 4 wird Daimidaler immer montags auf AoD ausgestrahlt.

Akuma no Riddle

In der Privatakademie Myojo Gakuen können die Schülerinnen der geheimen 10. Klasse, der sogenannten schwarzen Klasse, einen besonderen Abschluss als Auftragsmörderin machen: die Erste, die eine bestimmte Mitschülerin der geheimen Klasse – aufspürt und ermordet, bekommt eine sagenhafte Belohnung. Die Klasse besteht aus 12 Mädchen. Aber was passiert, wenn eine Kandidatin beginnt, Gefühle für die Zielperson zu hegen…?

Die Idee einer „mörderischen Klassengemeinschaft“ ist spätestens seit dem Manga Assassination Classroom in Deutschland ein Begriff. Akuma no Riddle stattet dieses Konzept mit der für eine männliche Zielgruppe notwendige Girls-with-Guns-Portion aus. So entsteht eine reizvolle Mischung aus Action und Drama.

Akuma no Riddle
(c) Madman Entertainment (AUS), Funimation (NA)

In Japan startete die 13-teilige Serie am Donnerstag, den 3. April um 2:25 Uhr (japanische Zeit) bei den Sendern MBS, TBS, CBC, AT-X und BS-TBS. In Deutschland startet die Serie am 25. April um 15:00 Uhr mit den ersten 3 Folgen auf Anime On Demand. Ab Folge 4 erscheint Akuma no Riddle immer mittwochs auf AoD.

One Week Friends

Willst du meine Freundin sein? Diese Frage stellt der Junge Yuki Hase seiner Klassenkameradin Kaori Fujimiya jede Woche. Obwohl die beiden sich prächtig zu verstehen scheinen, will Kaori Yuki nicht als Freund akzeptieren. Der Grund? Ihre Erinnerungen verschwinden nach einer Woche. Um mögliche Verletzungen zu vermeiden zieht sich Kaori lieber zurück. Aber Yuki gibt nicht auf. Und fragt sie unermüdlich jede Woche: „Willst Du meine Freundin sein?“

One Week Friends ist die Anime-Adaption des Manga von Matcha Hazuki, der in Japan bei Square Enix erschien. Mit über 180.000 verkauften Bänden ist dieses bittersüße Drama ein großer Erfolg.

Bei der Anime-Adaption fehlt es nicht an großen Namen: Regisseur Taro Iwasaki ist verantwortlich für die Animes Eureka Seven, Fullmetal Alchemist und Eden of the East. Das Character Design wurde unter der Leitung von Eri Yamazaki entwickelt, die sich mit Natsume’s Book of Friends und My Little Monster einen Namen gemacht hat. Hinter der Animation steht das Studio Brain Base, dem man schon Durararara! und Natsume’s Book of Friends verdankt.

One Week Friends
(c) Matcha Hazuki, Sentai Filmworks

In Japan startete die 12 Episoden umfassende TV-Serie am Sonntag, den 6. April um 2:25 Uhr (japanische Zeit) auf Tokyo MX. In Deutschland startet die Serie am 30. April 2014 um 15:00 Uhr mit den ersten 3 Folgen auf Anime On Demand. Ab Folge 4 wird One Week Friends immer freitags auf AoD ausgestrahlt.

Was ist Simulcast?

Das Wort „Simulcast“ ist eine Zusammensetzung der englischen Wörter „simultaneous“ und „broadcast“. Darunter werden Ausstrahlungen von Animes auf Online-Plattformen verstanden, die zwischen null und sieben Tagen nach der japanischen TV-Ausstrahlung stattfinden. Die Ausstrah-lung erfolgt jeweils im japanischen Original mit deutschen Untertiteln. Simulcasts existieren unter Fans (und somit auf illegalen Plattformen) schon seit vielen Jahren. Noch bis vor wenigen Jahren waren auch legale Simulcasts von den japanischen Lizenzinhabern unerwünscht.

Seit etwa 5 Jahren jedoch ändert sich der Markt und Lizenznehmern wird immer häufiger die Möglichkeit geboten, Simulcast-Rechte zu erwerben.

Simulcasts sind eine große Herausforderung:

– Der Publisher kauft „die Katze im Sack“ – also ein zunächst interessantes Projekt, von dem man jedoch nicht weiß, ob die Umsetzung gelingt und wie erfolgreich der Anime sein wird.

– Wenn eine Serie im japanischen Fernsehen läuft, ist sie erst einige Tage zuvor fertiggestellt worden. Die Vorlaufzeiten für die Produktion sind also extrem kurz: Der Publisher bekommt das Material (mit Glück) wenige Tage vor der japanischen Ausstrahlung oder (mit weniger Glück) erst am Tag der Ausstrahlung selbst. Übersetzung und Untertitelung müssen innerhalb kürzester Zeit stattfinden. Dafür müssen neue Arbeitsprozesse geschaffen werden.

Eine Ausstrahlung als Simulcast ist vergleichbar mit einer Publizierung in einem Vorveröffentlichungsmagazin: jede Woche eine neue Episode. Wenn die Serie als Simulcast erfolgreich ist, erfolgt im Anschluss eine synchronisierte DVD- und Blu-ray-Auswertung mit schöner Verpackung und Extras.

Formate und Preise der Simulcast-Videos gibt es auf Anime on Demand.